Meike Cremers 23.06.2021 - Updated 17.09.2021 9 Min.

Erfolgreiche HubSpot Implementierung: 4 Fragen zur optimalen Vorbereitung

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HubSpot ist eine großartige Plattform, die Ihrem Unternehmen sehr viel bringen kann. Doch der Schritt dahin kann sich schnell wie ein Vertrauensvorschuss anfühlen - eine Blackbox. Wie bei jedem Software Implementierungsprojekt ist es wichtig, dass Sie sich im Vorfeld über die Auswirkungen auf Ihr Unternehmen Gedanken machen. Was ist bei einer Implementierung zu beachten?

Wen sollte ich innerhalb meines Unternehmens einbeziehen? Und wie viel Zeit werden wir dafür brauchen? Ein erfahrener HubSpot Partner kann Sie dabei natürlich unterstützen, aber es ist von Vorteil, sich nach der Implementierung Gedanken über Ihr Idealbild zu machen. Was braucht Ihr Unternehmen, um erfolgreich und schnell mit HubSpot starten zu können?

In diesem Artikel helfe ich Ihnen bei einer Reihe von Fragen, über die Sie im Vorfeld einer HubSpot Implementierung nachdenken sollten.

 

Welchen Umfang hat Ihre ideale HubSpot Implementierung?

Das erste zu behandelnde Thema ist der Umfang der HubSpot Implementierung. HubSpot bietet innerhalb seiner Plattform alle Tools, die Sie benötigen, um als Unternehmen zu wachsen. In vielen Fällen werden Sie jedoch mit einer oder vielleicht zwei Komponenten beginnen, abhängig von den Zielen Ihres Unternehmen.

Übersicht der HubSpot Tools


Ein guter Ausgangspunkt ist also zu prüfen, welche Ihrer aktuellen Tools oder Systeme Sie (in erster Instanz) durch HubSpot ersetzen oder integrieren möchten. Denken Sie zum Beispiel an:

  • Ihr aktuelles CRM-System (oder arbeiten Sie vielleicht noch mit einer Excel-Datei?)
  • Marketing Tools wie MailChimp, HootSuite, ActiveCampaign oder Vimeo
  • Ihr aktuelles CMS System
  • Chat Tools
  • Lead Analyse Tools

 

"Lean & mean" starten

Wie Sie sehen, können Sie theoretisch Ihr gesamtes Tech-Stack durch HubSpot ersetzen. In der Praxis ist es jedoch besser, schlank und klein anzufangen. Auf diese Weise vermeiden Sie in einen langwierigen Implementierungsprozess zu geraten, bei dem Sie am Ende vergessen haben, warum Sie HubSpot gekauft haben. Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für einen Weg, dem Sie folgen könnten:

Phase 1:

  • Beginnen Sie immer mit einen HubSpot Account Setup für die Basiseinstellungen
  • Verschaffen Sie sich einen Gesamtüberblick und machen Sie eine Basiseinrichtung für die Hubs, die Sie verwenden möchten
  • Priorisieren Sie je nach Ihren Zielen die Implementierung eines der Hubs


Phase 2:

  • Führen Sie eine vollständige CRM-Migration oder -Integration durch
  • Erstellen Sie Integrationen mit anderen Tools und Systemen in Ihrem Tech-Stack (Tipp: Verwenden Sie den neuen Operations Hub!)
  • Führen Sie bei Bedarf eine CMS-Migration durch (eventuell mit einem neuen Website-Design)


Phase 3:

  • Führen Sie eine vollständige Implementierung der anderen Hubs durch, die Sie verwenden möchten

 

Welche Themen spielen im Hintergrund der HubSpot Implementierung eine Rolle?

Eine HubSpot Implementierung steht oft nicht für sich allein. Wahrscheinlich ist HubSpot ein Teil von umfassenderen Themen rund um die digitale Transformation oder die Wachstumsstrategie Ihres Unternehmens. Wenn dies der Fall ist, spielen da möglicherweise mehrere Faktoren eine Rolle, die gut aufeinander abgestimmt werden müssen. Die folgenden Themen oder Faktoren werden die HubSpot Implementierung beeinflussen:

  • Entwicklung einer Wachstumsstrategie und der damit verbundenen Ziele
  • Internationale Expansion Ihrer Unternehmenstätigkeit
  • Anpassungen in oder Ausarbeitung von Marketing-, Sales- und/oder Serviceprozessen
  • Redesign der Corporate Identity
  • Redesign der Website
  • Aufsetzen einer (Inbound-)Marketing-Strategie (inkl. Entwicklung von Buyer Personae und Buyer Journeys)

Es kann sinnvoll sein, die HubSpot Implementierung parallel oder sequenziell zu solchen Prozessen laufen zu lassen, damit die Einrichtung Ihres HubSpot Accounts optimal auf Ihre neue Strategie, Ihren Prozess und Ihr Branding abgestimmt ist.

 

Wen beziehen Sie in die HubSpot Implementierung mit ein?

Im Allgemeinen gilt: Je mehr Personen an einem Projekt beteiligt sind, desto länger ist die Vorlaufzeit. Es ist also sinnvoll, zwischen Leadern und Followern zu unterscheiden: Welche Personen in Ihrem Unternehmen bestimmen, wie Sie HubSpot verwenden werden?

Es ist eine gute Idee, diese zukünftigen Superuser in die Implementierung einzubeziehen. Auf diese Weise legen Sie auch eine solide Basis für das HubSpot Buy-in innerhalb des Unternehmens. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Rollen, die immer mehr oder weniger an einer HubSpot Implementierung beteiligt sind:

  • Ihr interner oder externer Webadministrator - zum Beispiel zum Einrichten des HubSpot Tracking
  • Die verantwortliche Person - für DSGVO Angelegenheiten
  • Der CRM-Betreiber - für die Migration von Kontakten oder die Integration Ihres CRM-Systems

 

Was sind Ihre Ziele für die Implementierung?

Gerade weil mit HubSpot so viel möglich ist, ist es gut, sich im Vorfeld klare Ziele für die Implementierung zu setzen. Für Sie selbst, Ihre Mitarbeiter und eventuelle externe Hilfstruppen. Dies verhindert, dass Sie ständig neue Dinge in Angriff nehmen und den Moment hinauszögern, in dem sich HubSpot tatsächlich bezahlt macht. Erstellen Sie bei Bedarf Unterziele, um einen großen Implementierungsprojekt in Phasen aufzuteilen. Zum Beispiel:

Phase 1:

In 4 Wochen wird mein gesamtes Team Zugang zu einem Basic eingerichteten HubSpot Account haben, und eine erste HubSpot-Schulung erhalten.

Phase 2:

In 10 Wochen werden sowohl neue als auch bestehende Kontakte in HubSpot gemäß unserer DSGVO Richtlinie gespeichert und mit unseren anderen Systemen synchronisiert.

Phase 3:

In 3 Monaten wird mein gesamtes kaufmännisches Team nach einem klar definierten Prozess in HubSpot zusammenarbeiten.

 

Ihre ideale HubSpot Implementierung

Ich hoffe, dieser Artikel hat Ihnen mehr Einblick in den Umfang und die Auswirkungen einer HubSpot Implementierung gegeben. Wie Ihre ideale HubSpot Implementierung aussieht, hängt von den spezifischen Zielen Ihres Unternehmens ab.

Wir helfen Ihnen gerne, herauszufinden, welcher Weg am besten zu Ihrer Ausgangssituation und Ihren Zielen passt. Sprechen Sie uns gerne darauf an!

 

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Erste Schritte mit Hubspot!

 

Der Originalartikel erschien in Niederländisch auf dem Heuvel Marketing Blog.

Bildquelle: AdobeStock © Robert Kneschke 257675510

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Meike Cremers

Meike ist Inbound Marketing Manager bei Heuvel Marketing, der ersten HubSpot-Partneragentur in den Niederlanden.