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CRM-Daten zu HubSpot migrieren: Methoden im Vergleich

CRM-Daten zu HubSpot migrieren: Methoden im Vergleich
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CRM-Daten zu HubSpot migrieren: Methoden im Vergleich
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Eine CRM-Datenmigration zu HubSpot stellt Unternehmen oft vor große Herausforderungen: Daten müssen zuverlässig übertragen, wichtige Verknüpfungen erhalten und laufende Prozesse ohne unnötige Unterbrechungen fortgeführt werden.

Für die Übertragung stehen verschiedene Wege zur Verfügung: der klassische Dateiimport, HubSpot Smart Transfer, eine Datensynchronisierung oder eine individuelle Migration über Schnittstellen. Welche Methode geeignet ist, hängt von Ihrem bisherigen CRM, der Struktur und Qualität Ihrer Daten, der benötigten Historie sowie dem geplanten Ablauf des Systemwechsels ab.

Welche Migrationsmethode passt zu Ihrer Ausgangssituation? Dieser Überblick vergleicht Voraussetzungen, Abonnementabhängigkeiten sowie Vor- und Nachteile der einzelnen Wege. So können Sie einschätzen, welche Methode Ihre CRM-Daten sinnvoll zu HubSpot überträgt und wann eine Kombination mehrerer Verfahren die bessere Lösung ist.

 

Inhalt


Welche Migrationsmethoden gibt es für den Wechsel zu HubSpot?

Die vier Methoden unterscheiden sich vor allem bei Flexibilität, Aufwand und Automatisierung.

Methode Gut geeignet für HubSpot Abonnement Wichtigste Einschränkung

Dateiimport

Überschaubare, gut vorbereitete Daten

In allen Abonnements verfügbar; Importlimits unterscheiden sich

Historie und komplexe Verknüpfungen brauchen zusätzliche Vorbereitung

Smart Transfer

Unterstützte Quellsysteme und weitgehend standardisierte Daten

Grundfunktion in allen Abonnements; eigene Feldzuordnungen erfordern Data Hub

Unterstützte Inhalte unterscheiden sich je nach Quellsystem

Datensynchronisierung

Schrittweiser Wechsel oder vorübergehender Parallelbetrieb

In allen Abonnements mit Standard-Feldzuordnungen; benutzerdefinierte Feldzuordnungen ab Data Hub Starter

Nicht jede App, jedes Objekt und jedes Feld wird unterstützt

Individuelle API-Migration

Komplexe Datenmodelle, Sonderlogik oder mehrere Quellen

API-Zugriff und Limits hängen von Produkt und Tarif ab

Technische Entwicklung und intensive Tests erforderlich

Eine Kombination ist ebenfalls möglich. Beispielsweise können Standarddaten über Smart Transfer übernommen werden, während besondere Inhalte separat importiert oder über eine Schnittstelle übertragen werden.

Die Datenübertragung ist allerdings nur ein Teil des Projekts. Bei einem vollständigen Umstieg auf das HubSpot CRM sollten Sie zusätzlich Ihre Prozesse, Integrationen, Benutzerrollen und die spätere Zusammenarbeit in HubSpot berücksichtigen.

Wann eignet sich ein Dateiimport?

Beim Dateiimport bereiten Sie Daten als CSV-, XLSX- oder XLS-Datei auf und ordnen die Spalten den passenden HubSpot-Eigenschaften zu. Eine Eigenschaft ist ein Datenfeld, etwa „E-Mail-Adresse“, „Branche“ oder „Deal-Phase“.

Diese Methode passt gut, wenn Ihr bisheriges System einen sauberen Export liefert und Sie vor allem Kontakte, Unternehmen oder Deals übernehmen möchten. Auch für kleinere Datenbestände ist der Dateiimport oft der direkteste Weg.

Vorteile

  • unabhängig vom bisherigen CRM;
  • gut nachvollziehbar und kontrollierbar;
  • in allen HubSpot-Abonnements verfügbar;
  • geeignet für einen kleinen Testimport vor der vollständigen Übernahme.

Nachteile

  • Dateien, Felder und eindeutige Kennungen müssen sorgfältig vorbereitet werden;
  • Aktivitäten und Beziehungen zwischen mehreren Objekten erhöhen den Aufwand;
  • fehlerhafte Aktualisierungen bestehender Datensätze lassen sich nicht einfach durch das Löschen des Imports zurücknehmen;
  • kostenlose HubSpot-Accounts haben niedrigere Datei- und Mengenlimits.

Der Dateiimport passt zu Ihnen, wenn…

  • Ihre Datenmenge überschaubar und gut strukturiert ist;
  • Sie nur ausgewählte Datensätze übernehmen möchten;
  • die bisherige Datenhistorie keine große Rolle spielt;
  • Ihr Quellsystem nicht von Smart Transfer oder Data Sync unterstützt wird.

Wichtig ist eine eindeutige Zuordnung. Bei Kontakten ist das häufig die E-Mail-Adresse, bei Unternehmen die Domain oder eine eindeutige Datensatz-ID. Überprüfen Sie Ihre Datenqualität, damit Dubletten, uneinheitliche Werte und unvollständige Datensätze nicht in das neue System übernommen werden. Welche Probleme durch inkonsistente Datenpflege häufig entstehen, zeigt unser Beitrag über die häufigen Fehler im Datenmanagement des HubSpot CRM.

 

Wann ist HubSpot Smart Transfer die passende Methode?

Smart Transfer ist ein geführter Migrationsprozess innerhalb von HubSpot. Die Funktion prüft das Quellsystem, unterstützt die Vorbereitung des HubSpot-Accounts und überträgt die für die jeweilige App freigegebenen Daten. Der Transfer läuft nur vom bisherigen System zu HubSpot.

Die Grundfunktion ist in allen HubSpot-Abonnements verfügbar. Für den Zugriff benötigen Sie Super-Admin-Rechte. Benutzerdefinierte Feldzuordnungen erfordern ein Data-Hub-Abonnement. Benutzerdefinierte Objekte werden von Smart Transfer derzeit nicht unterstützt.

Welche Systeme unterstützt Smart Transfer?

HubSpot nennt aktuell folgende unterstützte Apps:

  • Account Engagement, auch Pardot genannt;
  • ActiveCampaign;
  • Copper;
  • Microsoft Dynamics 365;
  • Freshdesk;
  • Keap;
  • Mailchimp;
  • Marketo;
  • monday.com;
  • Pipedrive;
  • Salesforce;
  • Zendesk;
  • Zoho CRM.

Nicht alle Einträge sind klassische CRM-Systeme. Auch Marketing-, Service- und Arbeitsmanagement-Tools gehören dazu. Außerdem können je nach Quellsystem unterschiedliche Objekte, Aktivitäten und weitere Datentypen übertragen werden. Bei Pipedrive ist für die Synchronisierung von Aktivitäten ein Data-Hub-Abonnement erforderlich.

Vorteile

  • geführter Ablauf statt mehrerer manuell vorbereiteter Dateien;
  • Prüfung der unterstützten Daten vor der Übernahme;
  • je nach Quellsystem Übernahme von Datensätzen, Pipelines, Benutzern und Aktivitäten;
  • der Transfer kann innerhalb der von HubSpot beschriebenen Funktion zurückgesetzt werden.

Nachteile

  • nur für die offiziell unterstützten Quellsysteme verfügbar;
  • der genaue Umfang unterscheidet sich von App zu App;
  • benutzerdefinierte Objekte sind ausgeschlossen;
  • manche Daten werden nur einmalig übertragen und anschließend nicht weiter synchronisiert;
  • für eigene Feldzuordnungen und einzelne Sonderfälle wird Data Hub benötigt.

Smart Transfer passt zu Ihnen, wenn…

  • Ihr bisheriges System auf der unterstützten Liste steht;
  • Sie nicht nur einfache Tabellen, sondern auch unterstützte Aktivitäten oder Einstellungen übertragen möchten;
  • Ihr Datenmodell überwiegend den Standardobjekten von HubSpot entspricht;
  • Sie eine geführte Übernahme gegenüber mehreren Einzelimporten bevorzugen.

Der Name klingt nach „einmal klicken und fertig“. Ganz ohne Vorbereitung kommt aber auch Smart Transfer nicht aus. Prüfen Sie vorab, welche Datenarten Ihr Quellsystem tatsächlich unterstützt und was separat übernommen werden muss.

 

Wann ist eine Datensynchronisierung sinnvoll?

Die HubSpot-Datensynchronisierung, oft Data Sync genannt, verbindet HubSpot mit einer unterstützten App. Je nach Integration können Daten einseitig oder in beide Richtungen aktualisiert werden.

Das ist besonders hilfreich, wenn der Wechsel nicht an einem einzigen Stichtag erfolgen soll. Ihr Team kann HubSpot schrittweise einführen, während benötigte Daten vorübergehend im alten System weiter gepflegt werden.

Die Datensynchronisierung ist grundsätzlich in allen HubSpot-Abonnements verfügbar. Für das Verknüpfen einer App benötigen Sie Super-Admin-Rechte oder die Berechtigung für den App Marketplace. Benutzerdefinierte Feldzuordnungen setzen Data Hub Starter, Professional oder Enterprise voraus. Zusätzlich können im Quellsystem ein kostenpflichtiger Tarif oder bestimmte Rechte erforderlich sein.

Vorteile

  • ermöglicht einen schrittweisen Übergang;
  • reduziert doppelte manuelle Dateneingabe;
  • kann neue und geänderte Datensätze fortlaufend übernehmen;
  • eignet sich für Anwendungen, die auch nach dem CRM-Wechsel verbunden bleiben sollen.

Nachteile

  • ist nicht automatisch eine abgeschlossene Einmalmigration;
  • Synchronisierungsrichtung, Filter und Regeln müssen eindeutig festgelegt werden;
  • falsche Abgleichregeln können Dubletten oder unerwünschte Überschreibungen verursachen;
  • verfügbare Objekte und Felder unterscheiden sich je nach App;
  • der spätere Abschaltzeitpunkt des alten Systems muss weiterhin geplant werden.

Data Sync passt zu Ihnen, wenn…

  • beide Systeme eine Zeit lang parallel arbeiten sollen;
  • Sie das Risiko eines harten Systemwechsels reduzieren möchten;
  • das andere System dauerhaft angebunden bleiben soll;
  • laufend neue oder geänderte Daten in HubSpot ankommen müssen.

Vor der Aktivierung lohnt sich ein Test mit wenigen Datensätzen. Prüfen Sie besonders, welches System bei widersprüchlichen Werten Vorrang hat und woran vorhandene Datensätze erkannt werden.

 

Wann braucht es eine individuelle API-Migration?

Eine API ist eine technische Schnittstelle, über die Daten automatisiert ausgelesen, umgewandelt und in HubSpot geschrieben werden können. Eine individuelle Migration bietet die größte Freiheit, verursacht aber auch den höchsten Konzeptions- und Testaufwand.

Sie kommt ins Spiel, wenn Standardmethoden wichtige Anforderungen nicht abdecken. Das betrifft beispielsweise komplexe Aktivitäten, eigene Objekte, besondere Verknüpfungen, mehrere Quellsysteme oder Regeln zur Umwandlung von Daten.

Viele CRM-Schnittstellen stehen grundsätzlich auch in kostenlosen HubSpot-Accounts zur Verfügung. Welche API genutzt werden kann und welche Mengenlimits gelten, hängt jedoch vom HubSpot-Produkt, dem Abonnement und dem jeweiligen Endpunkt ab. Deshalb lässt sich die Tariffrage hier nicht pauschal beantworten.

Vorteile

  • hohe Flexibilität bei Datenmodell und Zuordnungslogik;
  • wiederholbare und automatisierbare Übertragung;
  • geeignet für große oder technisch anspruchsvolle Migrationen;
  • Daten können vor dem Schreiben nach festen Regeln bereinigt oder umgewandelt werden.

Nachteile

  • benötigt Entwicklungskompetenz und eine belastbare Testspezifikation;
  • API-Limits und produktspezifische Zugriffe müssen berücksichtigt werden;
  • Fehlerbehandlung und Protokollierung müssen individuell geplant werden;
  • meist höherer Zeit- und Kostenaufwand als bei Standardmethoden.

Eine API-Migration passt zu Ihnen, wenn…

  • Standardimporte relevante Daten oder Beziehungen nicht abbilden;
  • benutzerdefinierte Objekte oder besondere Geschäftslogik erhalten bleiben sollen;
  • Daten aus mehreren Systemen zusammengeführt werden;
  • die Migration wiederholt, automatisiert oder sehr kontrolliert ablaufen muss.

 

Welche Migrationsmethode sollten Sie wählen?

Die passende Methode ergibt sich aus Ihrem Quellsystem und der Komplexität Ihrer Daten.

  • Sauberer Export, wenige Objekte und wenig Historie: Starten Sie mit einem Dateiimport.
  • Unterstütztes Quellsystem und weitgehend standardisierte Daten: Prüfen Sie Smart Transfer zuerst.
  • Schrittweiser Wechsel oder dauerhafte Verbindung: Nutzen Sie Data Sync.
  • Eigene Objekte, Sonderlogik oder mehrere Datenquellen: Planen Sie eine individuelle API-Migration.
  • Standardsystem mit einzelnen Sonderfällen: Kombinieren Sie Smart Transfer oder Data Sync mit Dateiimport beziehungsweise API.

Nicht die größte Datenmenge verursacht automatisch den größten Aufwand. Zehntausende sauber gepflegte Kontakte können leichter zu übertragen sein als wenige tausend Datensätze mit unklaren Verknüpfungen, freien Textfeldern und doppelten Unternehmen.

Was sollten Sie vor der Entscheidung prüfen?

Vier Fragen verhindern, dass Sie sich zu früh auf eine Methode festlegen:

  1. Welche Objekte, Aktivitäten und Anhänge werden wirklich benötigt?
  2. Welche eindeutigen Kennungen und Verknüpfungen sind vorhanden?
  3. Muss das alte System während des Übergangs weiter Daten liefern?
  4. Welche Daten lassen sich mit der gewählten Methode nachweislich übertragen?

Prüfen Sie außerdem einen repräsentativen Testbestand. Darin sollten Kontakte, Unternehmen, offene Deals, Aktivitäten und typische Sonderfälle enthalten sein. So erkennen Sie früh, ob Feldwerte, Zuständigkeiten und Beziehungen korrekt ankommen.

 

Häufige Fragen zu HubSpot-Migrationsmethoden

Ist Smart Transfer immer besser als ein Dateiimport?

Nein. Smart Transfer bietet einen geführten Ablauf, ist jedoch auf bestimmte Quellsysteme und unterstützte Datentypen begrenzt. Für kleine, saubere Datenbestände kann ein Dateiimport schneller und transparenter sein.

Kann Data Sync das alte CRM vollständig ersetzen?

Data Sync überträgt die von der jeweiligen App unterstützten Objekte und Felder. Ob damit alle für den Wechsel benötigten Daten abgedeckt sind, müssen Sie anhand der konkreten Integration prüfen. Historische Aktivitäten oder Sonderfelder können einen zusätzlichen Transfer erfordern.

Brauche ich für eine Migration ein kostenpflichtiges HubSpot-Abonnement?

Nicht grundsätzlich. Dateiimport, Smart Transfer und Data Sync sind in ihrer Grundfunktion in allen Abonnements verfügbar. Bestimmte Importlimits, benutzerdefinierte Feldzuordnungen, einzelne Datentypen und API-Zugriffe können jedoch von Produkt und Tarif abhängen.

Kann ich mehrere Methoden kombinieren?

Ja. Eine hybride Migration ist sinnvoll, wenn eine Standardmethode den Großteil abdeckt, aber einzelne Datenarten fehlen. Wichtig ist eine klare Reihenfolge, damit keine Dubletten oder widersprüchlichen Aktualisierungen entstehen.

 

Fazit: Erst die Daten prüfen, dann die Methode wählen

Für einen überschaubaren Datenbestand reicht häufig ein Dateiimport. Smart Transfer ist interessant, wenn Ihr Quellsystem unterstützt wird und Sie einen geführten Prozess möchten. Data Sync erleichtert einen schrittweisen Übergang. Bei komplexen Datenmodellen führt oft kein Weg an einer individuellen oder hybriden Migration vorbei.

Sie suchen nach einem zuverlässigen Partner für Ihre Datenmigration? Wir begleiten Sie bei der Planung und Durchführung Ihres Wechsels zu HubSpot – von der Auswahl der passenden Migrationsmethode über die Datenaufbereitung und Übertragung bis zur Prüfung der Verknüpfungen. Sprechen Sie mit uns über Ihre CRM-Migration.

 


Redaktioneller Hinweis

Die Liste der Smart-Transfer-Quellsysteme und die Tarifbedingungen wurden zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung geprüft. Vor einer konkreten Migration sollte der aktuelle Funktionsumfang der jeweiligen App erneut kontrolliert werden, da HubSpot Integrationen und Tarifgrenzen ändern kann.

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